franz ludescher mensch sein=künstler sein
VITA Projekte
geboren 1957 in Bad Wurzach, Oberschwaben
Abgeschlossene Ausbildungen zum Einzelhandelskaufmann, Organisationsprogrammierer
und Steinbildhauer
1990 Mitaufbau der Elternkind-Gruppe „Die Kleinen Strolche e.V.“ Stuttgart.
1997 2001 BAUKUNST - Planung und Bau des Domhauses in Buttenhausen
baubiologisch harmonisierend energetisch
2008 Eröffnung der Kunstwerkstatt ewige steine
Bildhauerkursangebot mit individueller Stein- und Gartengestaltung
2009 2011 Integrationsfachkraft im Kinderhaus Stiefelhof, Tübingen
Kreatives Werken am Tonfeld - modellieren und plastizieren
seit 2011 Fort- und Weiterbildung zum Arbeitserzieher
IB Medizinische Akademie, Tübingen
Einzelausstellungen
1999 Great Spirit C.E.Butz, Stuttgart
2000 Die Steinzeitseele Artis, Herrenberg
2001 ki steine H.M. Koppenburg, Herrenberg
2002 stein kreis garten Domhaus Buttenhausen
2004 Impressionen für Haus und Garten Kulturcafe Adler, Gomadingen
2005 Stein& Licht Natursteinpark Tübingen
2006 Kraftsteine Sterntaler Herrenberg
2008 Dauerausstellung ewige steine
2008 good hope Kunstraum Härten, Jettenburg
2008 MAYA Zehntscheuer Leinfelden-Echterdingen
2008 Landschaftsbiseki A.Henkel, Starzach
2008 Die 1.Lustnauer Steinlichter Kunstwerkstatt ewige steine
2009 ZEN-Steine Hinrichs Teehus,Tübingen
2009 MAYA Zehntscheuer Leinfelden-Echterdingen
2010 Zahnsteine Ganzheitliche Zahnarztpraxis B. Jendrusch, Stuttgart-Vaihingen
2010 steinpur Schloss Hotel Sindlingen
Austellungsbeteilungen
1997 Am Anfang war der Traum, Schloß Grafenau, Sindelfingen
1998 Engel und fromme Wesen, R.Sager, Gontenbad, Schweiz
2003 Heilungskreis Projekt 10654, Kunst für Grafeneck
2006 ALB-SUISEKIS, Heimatmuseum Reutlingen
2007 Steinzeichen, Kloster & Schloss Bebenhausen
2009 1. Tübinger Jugendkulturtage KUNST TUT GUT
Co-Organisator, Workshopleiter und WebMaster von www.jukuta.de
2009 Zen-Steine, Reutlinger Kulturnacht
2010 Ahnensteine im Kinderhaus Stiefelhof, Tübinger Kulturnacht
2010 Kunst in Tübingen`10, Kulturhalle Tübingen
2011 Stein, Buch & Skulptur, Reutlinger Kulturnacht
2011 3.Tübinger Jugendkulturtage Ars pro pace - Kunst für Frieden
Co-Organisator und Workshopleiter
d o t h e t h i n g y ou l o v e
Alles, was die Kraft der Welt bewirkt, vollzieht sich im Kreis. Die Berufung des visionären Künstlers ist es, die höheren spirituellen Seinszustände an sich zu erfahren und diese Erkenntnisse in Form von Energie in seine Werke einzuarbeiten. Als Bildhauer arbeitete ich sehr viel mit Symbolen und ein immer wiederkehrendes Motiv ist das Mandala, was soviel bedeutet wie Kreis oder Zentrum, um einen deutlich ruhenden Mittelpunkt sind Formen und Muster angebracht, um sich zu entspannen und die Konzentration zu stärken. Im Denken, Glauben und künstlerischen Gestalten gehört der Kreis zu den ältesten Symbolen der Menschheit, dabei zeigt sich, dass der Kreis nicht nur von außendem Menschen gegenüber tritt, sondern in seiner Einfachheit und Vollkommenheit auch urbildhaft im Inneren seiner Seele verankert ist.
BAUKUNST - Orte des Dialogs - Visionäre Heilungsarchitektur (Der Dom zu Buttenhausen) Steinkreise und Altäre zu gestalten sind Teil meines schöpferischen Ausdrucks und der Anbindung an die Quelle alle Seins. Sie in das Bewusstsein zurück zu bringen - darin sehe ich eine meine Aufgaben als Bildhauer.
KREATIV SEIN Künstlerisch - handwerkliches Gestalten hilft, den Verstand einmal ruhen zu lassen. Die Seele bekommt Raum für ihren Ausdruck. Das Arbeiten mit den Händen bringt gestaute Energien wieder zum Fließen. In meinen Bildhauerkursen begleite ich Sie im freien Arbeiten mit Ton und Stein.
Kinder, Kunst und der Weg des Kreises
In meinem künstlerischen Schaffen macht mir das phantasievolle Arbeiten mit Kindern sehr viel Freude. Es ist mir ein Herzensanliegen meinen Formenschatz an unsere Kinder weiterzugeben und ihr schöpferisches Potential zu wecken, zu stärken und zu bewahren.
ewige steine
archaisch, ursprünglich und lebendig, wirken die Skulpturen die Franz Ludescher in seinem Werkstatt-Atelier in der Lustnauer Mühle aus dem Stein löst. Als ob die Formen immer schon im Sandstein darauf warteten befreit zu werden? Oder ist es der Künstler, der Form schafft und gibt?
„Beides“, ist sich der Steinbildhauer sicher „mein Innerstes, meine Gefühle bilden sich im Stein automatisch ab und trotzdem kann ich nur aus ihm schaffen, was er mich lässt. Was immer schon da war. Ich kann ihm nichts aufzwingen. Ein falscher, erzwungener Schlag – und das ganze zerspringt.“ Das erfahren auch seine Schülerin den Bildhauerkursen, die sich an das harte Material heranwagen und feststellen: nichts ist unveränderlich. Steinbildhauerei ist kein grobes Handwerk, das lediglich Kraft erfordert.
Härte mit Behutsamkeit und Geduld zuantworten, das löst auch viel in der kunsttherapeutischen Arbeit die für Franz Ludescher wichtig ist. Trauer-Steine beispielsweise kann in seiner Werkstatt jeder der möchte selbst (mit-) bearbeiten und so eine Verbundenheit zu diesem ganz besonderen „Denkmal“ schaffen.
Steine sind für Franz Ludescher ein „lebendiges Material“ und daraus entwickelte er auch die Idee der Lebenssteine .„Ein Stein sollte einen eigentlich ein ganzes Leben begleiten, dann nimmt er viel von der persönlichen Kraft auf - so wird man dann doch ein Stück ewig?“, so die Hypothese des Künstlers. So fertigt er Lebenssteine mit kräftigen Lebenssymbolen für Neugeborene, oder auch noch für größere Kinder – denen Eltern oder Großeltern symbolisch etwas Bleibendes mit auf den Weg geben wollen. Den ersten Lebensstein fertigte der Künstler für seine Tochter Lisa aus rotem Sandstein – eine Lebenssonne. Auch für Hochzeiten und andere große Lebensereignisse steigt die Nachfrage nach den ewigen Symbolen. Persönliche Kraft- und Sinnsprüche verewigt Franz Ludescher im unvergänglichen Stein – als Wandbilder. Non-verbale Botschaften tragen alle seiner Skulpturen. Alle samt sind sie Archetypen, Engel, Maya-Götter, Keltische Symbole. Selbst wenn Franz Ludescher abstrakt arbeitet bleibt sein freigelegtes Weltbild harmonisch, samtglatter Marmor, Spiralen, weiche Durchbrüche. Vor allem eisenviolett geäderter Angulatensandstein offenbart unter der Bearbeitung jahrmillionen alte Geheimnisse. Engelpaare in Wolken und Phantasielandschaften kann der Betrachter entdecken. Sie wirken wie im Grand Canyon gewachsen – und kommen aus dem Schönbuch. Franz Ludescher bewahrt sich trotz Profession eine Nähe zur Art Brut. Das Bildhauen ist für ihn eine späte Berufung, der er sich ganz und gar verschrieben hat. Vor Jahren wechselte der Informatiker vom Chefsessel in der Datenverarbeitung in die Steinbildhauer-Werkstatt. Noch während seiner Ausbildungszeit widmete er sich parallel der Baukunst und entwarf und baute eigenhändig ein biologisches Domkuppel-Haus im Grossen Lautertal. Heute ist für ihn die spirituelle Ruhe und Abgeschiedenheit auf der Alb immer noch wichtig – „Aber Kunst braucht auch Leben – und eine Bildhauerschule auch“, deshalb wechselte der Künstler nach Tübingen und richtete sich idyllisch aber doch stadt nah in der Lustnauer Mühle ein. „Hier finde ich beides und vor allem viele Menschen die nachfühlen können, wie ich mit Stein arbeite“. Das tut er vollkommen intuitiv und verströmt dabei eine Ruhe, die er ungefiltert weitergibt. So entsteht eine Arbeitsatmosphäre in der Tübinger Bildhauerschule die Platz macht um wirklich neues zu Entdecken - was bislang in der Tiefe lag und noch versteinert schien (Patricia Noll).